Die ganzheitliche Pflege des Hundes

Die Pflege des Fells von Hunden, die in häuslicher Gemeinschaft mit Menschen leben.

Tierpflege, Hunde bürsten, baden und frisieren
 
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Tipps zur Hunde-Fellpflege

Nützliche Hinweise und Tipps, wie Sie Ihren Hund selber pflegen können.

Pflege
Warum ist die Pflege des Fells von Hunden wichtig?

Hunde sind Rudeltiere. In der freien Natur leben sie in engen Gemeinschaften zusammen, pflegen und putzen sich Gegenseitig. Dazu sind Hunde jagende Tiere, die auf ihren Streifzügen auf unterschiedlichen Bodenverhältnissen ihre Pfoten abhärten und die Krallen kürzen.

Dazu werden die Ballen der Pfoten durch Nesträuberei und durch Wühlen in Eingeweiden erlegter Beutetiere auf natürliche Weise eingecremt. Die Hunde durchstreifen Wasserwege wie Flüsse und Seen und werden dabei gebadet. Das gegenseitige Trockenlecken sorgt für ein Entfilzen des Fells der Hunde, und für die Beseitigung von Parasiten.  Hundepflege-Artikel bei zooplus.de

Wenn Sie nicht in der Lage sind Ihr Tier zu Pflegen, beauftragen Sie eine Fachkraft.

Die Fellpflege von Hunden die in häuslicher Gemeinschaft mit Menschen leben.

Hunde, die Heute mit Menschen in Wohnungen zusammen leben, bekommen den Genuss dieser tägliche Pflege in der Regel selten geboten. Da ein Hundehalter für das Tier der Führer des Rudels darstellt, hat er auch dieser Verantwortung Rechnung zu tragen. Ein gelegentliches Bürsten an der Oberseite des Tieres - und oftmals nur auf das Deckhaar bezogen - genügt dieser Verantwortung nicht. Die Pflege von Hunden ist je nach Art und Rasse aufwändig und zeitraubend. Sie können diese Pflege durchaus selber durchführen, aber auch einen Hundefriseur beauftragen. Die ganzheitliche Pflege des Tieres sollte in einem Hundesalon gewährleistet sein. Ihr Hundefriseur wird Sie sicher auch gerne mit entsprechenden Tipps und Pflege-Anleitungen versorgen. Zumindest wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Pflege-Maßnahmen für Ihren Hund die richtigen sind, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie ist das Hundefell geschaffen?
Das natürliche Haar des Hundes ist das Stockhaar. Dieses Haarkleid stammt vom Wolf ab und besteht im Wesentlichen aus Kombinationen unterschiedlicher Haar-Typen und Drüsen. Auf der Haut eines Hundes befinden sich Haartrichter. Aus diesen Trichtern wächst ein starkes Leithaar und zwei kürzere und dünnere Stammhaare. Diese Kombination aus Leithaaren und Stammhaaren bilden gemeinsam das Deckhaar des Hundesfells. Diesen Haar-Gruppen sind wiederum feinere Beihaare zugeordnet, welche die Unterwolle bildet und den Hund vor Kälte schützt. Zu den Haarwurzeln gehören Talgdrüsen und Schweißdrüsen. Die Talgdrüsen des Fells sorgen für Geschmeidigkeit und Glanz, die Schweißdrüsen sondern Geruchsmoleküle ab, die den Hund für andere Tiere des Rudels identifizierbar machen.
Das Fell bei Hunden ist mit den Haaren des Menschen nicht zu vergleichen, Bei Tieren sind hormonelle Faktoren nicht relevant. Das Fell wächst nicht gleichmäßig und fällt auch nicht von alleine aus. Hunde regulieren ihr Haarwachstum mit den Jahreszeiten. Man spricht vom dünneren Sommerfell und vom dichteren Winterfell. Speziell diese Fellwechsel machen eine intensivere Pflege notwendig. Das Winterfell löst sich im Frühjahr über einen Zeitraum von mehreren Wochen, in dieser Zeit muss der Hund regelmäßig und gründlich gebürstet werden. Und zwar soll der Hund dann nicht nur an der Oberfläche, sondern bis an die Haut mit Bürsten, Striegeln und Kämmen von den losen Haaren befreit werden. Diese Prozedur entfernt nicht nur die abgestorbenen Haare, sondern massiert auch die Haut des Tieres, und regt die Talgdrüsen zur erhöhten Produktion von pflegenden Substanzen an. Auch vor dem Winter ist eine solche Fellpflege notwendig, die dünneren Sommerhaare des Tieres fallen ebenfalls aus, und müssen entfernt werden, damit sich keine Verfilzungen bilden. Und auch hier haben die Talgdrüsen ganze Arbeit zu leisten, um dem Hundefell die richtige Vorbereitung für die kalte Jahreszeit zu geben.

Tipps zur Hunde-Fellpflege:
Es ist wichtig, auch die Stellen des Hundes zu Pflegen, die ihm manchmal unangenehm sind. Besonders sind das die Innenseiten der Schenkel und der Intimbereich. Auch hier fragen Sie am Besten einen Hundefriseur nach den geeigneten Werkzeugen. Je nach Art und Rasse des Hundes können Sie auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Bürsten, Kämmen, Striegeln und mit Gumminoppen versehenen Pflegehandschuhen zurückgreifen.
Gewöhnen Sie Ihr Haustier von Jugend an an die Pflege. Stellen Sie das Tier dabei auf eine rutschfeste Unterlage, und führen Sie die entsprechenden Maßnahmen durch. Ein sehr junger Hund benötig diese Pflege in der Regel noch nicht, deshalb wird es in der Regel auch nicht angewandt. Aber das Tier ist dann mit den Umständen vertraut, und wird später kooperativer bei der Prozedur sein. Darüber hinaus verliert das Tier die Angst vor der Pflege in fremder Umgebung wie im Hundesalon, oder auch vor den Untersuchungen beim Tierarzt.

Baden von Hunden:
Je nach Hunderasse sollten Hunde auch gebadet werden. Wollige Hunde benötigen häufiger ein Bad als kurzhaarige Hunde, ein Bobtail, Bernhardiner oder ein Spitz z.B. sollte regelmäßig gewaschen werden. Finden Sie am Besten heraus, was Ihrem Haustier die angenehmste Prozedur ist, nicht jeder Hund mag eine Körperdusche. Eine Wäsche mit einem Waschlappen oder mit einem Pflegehandschuh dagegen ist oftmals leichter anzuwenden. Nehmen Sie auf jeden Fall ein mildes Hundeshampoo, diese speziell für Hunde entwickelten Shampoos brennen nicht in den Augen, sind sehr schonend auch für die feine Unterwolle, und haben eine rückfettende Wirkung. Lassen Sie sich auch hier im Hundesalon beraten. Ihr Hundefriseur wird eine Auswahl der entsprechenden Pflegemittel zur Verfügung haben. Zu den Pflegemitteln aus dem Hundesalon können Sie darüber hinaus auch geeignete Pflege-Spülungen für Ihren Hund, Balsam für die Pfoten und weitere Utensilien.

Krallen schneiden von Hunden:
Zu der Grundausstattung beim Hundefriseur gehören auch Zangen zum Kürzen der Krallen. Die Krallen der Hunde müssen je nach Rasse und Möglichkeit des Auslaufs der Tiere regelmäßig gekürzt werden. Hunderassen, die dem Jagdhund zuzurechnen sind - auch der Dackel - besitzen ein forciertes Krallen-Wachstum. Diese Tiere sollten vom Ursprung her nicht nur viel auf unterschiedlichen Bodenverhältnissen laufen, sondern sind auch zum Scharren und Graben am Bau einer Tier-Höhle angehalten. Dabei kürzen sich die Krallen von allein. Solche Hunde, die in Wohnungen leben, und besonders wenn sie nicht sehr viel Auslauf bekommen, benötigen die Unterstützung der Krallen-Kürzung. Die Tiere können sonst nicht richtig Gehen oder Laufen, und haben besonders auf glatten Böden Probleme.

Den Hund massieren:
Hunde lassen sich in der Regel sehr gerne massieren. Es gehört nicht viel Überredungskunst dazu, den Hund auf die Seite oder den Rücken zu legen und die kräftigen Muskeln mit vorsichtigen und liebevollen Bewegungen und wenig Druck zu massieren. Wenn der Hund an diese Prozedur gewöhnt ist, dann wird er auch gerne die Stellen seines Körpers anbieten, die eine Massage benötigen.

Ob Sie Ihren Hund Frisieren, Trimmen, Scheren oder Färben können (oder sollten) wird Ihnen der Hundefriseur sicher auch gerne erläutern. Anleitungen zur Fellpflege und der Einsatz der geeigneten Mittel werden den Aufwand für Ihren Hund sicher weniger anstrengend aber dafür effektiv gestalten.

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